Aktualisierung

Ab dem 14.01 bis 31.03.17 entfällt die tägliche Abfahrt um 20:30. Die letzte Abfahrt ist dann in Cuxhaven sowie Brunsbüttel um 18:30

INFO +49 (0) 4721 300 6 300


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Fahrgastrechte in der Personenschifffahrt


Informationen über die Fahrgastrechte in der Personenschifffahrt (EU-Verordnung Nr.
1177/2010)


Rechte bei Verspätung, Unterbrechung, Annullierung der Reise: Bei Annullierung oder
Verspätung einer Abfahrt informiert der Beförderer die Fahrgäste so rasch wie möglich (spätestens
30 Minuten nach der fahrplanmäßigen Abfahrtszeit) über die voraussichtliche Abfahrts- und
Ankunftszeit. Wird die Abfahrt annulliert oder verzögert sie sich um voraussichtlich mehr als 90
Minuten, sind den Fahrgästen in der Regel kostenlos Imbisse, Mahlzeiten oder Erfrischungen in
angemessenem Verhältnis zur Wartezeit anzubieten. Ist eine Übernachtung notwendig, bietet der
Beförderer, sofern dies praktisch durchführbar ist, den Fahrgästen kostenlos eine angemessene
Unterbringung an Bord oder an Land an (an Land auf 80 EUR je Fahrgast und Nacht für höchstens
drei Nächte beschränkbar). Wird eine Abfahrt annulliert oder verzögert sie sich um voraussichtlich
mehr als 90 Minuten, bietet der Beförderer den Fahrgästen unverzüglich an: entweder eine
anderweitige Beförderung (ohne Aufpreis) oder eine Erstattung des Fahrpreises und
gegebenenfalls kostenlose Rückfahrt zum Abfahrtsort.Fahrgäste haben bei einer verspäteten
Ankunft zusätzlich zur Beförderung Anspruch auf Entschädigung. Die Entschädigung beträgt
mindestens 25 % des Fahrpreises bei einer Verspätung von mindestens:einer Stunde (bei einer
planmäßigen Fahrtdauer von bis zu vier Stunden) •zwei Stunden (bei einer planmäßigen
Fahrtdauer von mehr als vier bis zu acht Stunden) •drei Stunden (bei einer planmäßigen
Fahrtdauer von mehr als acht bis zu 24 Stunden) •sechs Stunden (bei einer planmäßigen
Fahrtdauer von mehr als 24 Stunden) Beträgt die Verspätung mehr als das Doppelte der oben
angegebenen Zeiten, so beträgt die Entschädigung 50 % des Fahrpreises. Der Beförderer haftet
nicht, wenn der Fahrgast vor dem Kauf des Fahrscheins über die Annullierung oder Verspätung
informiert wurde, der Fahrgast die Annullierung oder Verspätung verschuldet hat oder die
Annullierung oder Verspätung durch Wetterbedingungen, die den sicheren Betrieb des Schiffs
beeinträchtigen, oder durch außergewöhnliche trotz aller zumutbarer Maßnahmen nicht zu
verhindernde Umstände, die die Erbringung des Personenverkehrsdienstes behindern, verursacht
wurde. Diese Rechte gelten nicht für Fahrgäste mit Fahrscheinen mit offenen Reisedaten, solange
keine Abfahrtszeit festgelegt ist, es sei denn sie besitzen eine Zeitfahrkarte.
Rechte von behinderten Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität: Beförderer
dürfen sich aufgrund einer Behinderung oder eingeschränkten Mobilität von Personen als solcher
weder weigern, einen Fahrschein auszustellen noch Fahrscheine mit Aufpreis anbieten. Eine
Weigerung kommt nur in Betracht, um geltenden Sicherheitsanforderungen nachzukommen oder
wenn wegen der Bauart des Schiffes oder der Infrastruktur und Einrichtung des Hafens ein sicheres
Ein- oder Ausschiffen oder eine sichere Beförderung nicht möglich ist. In diesem Fall erläutert der
Beförderer die Gründe und unternimmt alle zumutbaren Anstrengungen, um eine annehmbare
Beförderungsalternative anzubieten. Besondere Anforderungen an die Beförderung müssen dem
Vertragspartner spätestens beim Abschluss des Beförderungsvertrags mitgeteilt werden. Der
Beförderer muss die Hilfe nur leisten, wenn sich der behinderte Mensch spätestens 48 Stunden vor
der benötigten Hilfe beim Beförderer meldet und sich höchstens 30 Minuten vor der
Einschiffungszeit, beziehungsweise spätestens 30 Minuten vor der fahrplanmäßigen Abfahrtszeit
an der ausgewiesenen Anlaufstelle einfindet; ansonsten bemüht er sich nach besten Kräften die
Reise zu ermöglichen.
Beschwerde: Eine Beschwerde ist zunächst innerhalb von zwei Monaten nach der tatsächlichen
oder geplanten Durchführung der Reise an den Beförderer zu richten. Dieser muss den Fahrgast
innerhalb eines Monats nach Eingang der Beschwerde über den weiteren Fortgang informieren.
Die endgültige Beantwortung muss innerhalb von zwei Monaten ab Eingang der Beschwerde
erfolgen. Bei weiterem Klärungsbedarf hilft die söp - Schlichtungsstelle für den öffentlichen
Personenverkehr, Fasanenstraße 81, 10623 Berlin, Tel: 030/6449933-0, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ,
http://www.soep-online.de. Durchsetzungsstelle für Fahrgastrechte: Eisenbahn-Bundesamt
(EBA), Heinemannstraße 6, 53175 Bonn, Tel: 0228/30795-400, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .